Ratgeber · Layout
Harvard-Lebenslauf: eine Seite, die Parser und Menschen lesen
Das MCS-Format der Harvard Business School ist kein Design-Trend. Es ist die Reihenfolge, in der Recruiter und Applicant-Tracking-Systeme denselben Text erwarten: Institution, Rolle, Zeitraum, Belege. Folio schreibt darauf um – ohne Zweispalter, ohne Canva-Rauschen.
Die Regeln
- Name zentriert oder links, Kontakt in einer Zeile darunter – nicht in der Kopfzeile.
- Ausbildung vor oder direkt bei der Erfahrung, je nach Profil. Abschluss, Schule, Ort, Datum.
- Jede Station: Organisation links, Ort und MM/YYYY rechts, Rolle darunter, dann Stichpunkte.
- Kenntnisse als Text, etwa „Technisch: Python, SQL“. Keine Bubbles, keine Sterne.
- Eine Spalte, eine Seite wenn möglich, echte Schriften, kein Foto im Textfluss.
Warum das ATS hilft
Parser lesen von links nach rechts, oben nach unten. Harvard legt nichts in eine zweite Spalte. Daten stehen immer rechts, Überschriften heißen so, wie Personio und SAP sie suchen. Deshalb bleibt der Score nach dem Re-Upload gleich – derselbe Text, dieselbe Struktur. Mehr dazu unter ATS-Score.
Häufige Fragen
Was ist ein Harvard-Lebenslauf?
Das MCS-Format der Harvard Business School: eine Spalte, Name oben, Kontakt in einer Zeile, Ausbildung und Erfahrung mit Institution links und Datum rechts, Kenntnisse als Textzeilen. Kein Foto im Textfluss.
Warum nutzen ATS Harvard gern?
Weil die Reihenfolge der Informationen der Lesereihenfolge des Parsers entspricht. Es gibt nichts, das der Parser aus einer zweiten Spalte zusammenraffen muss.
Darf der Harvard-Lebenslauf länger als eine Seite sein?
Für die meisten Bewerbungen in DACH reicht eine Seite. Zwei Seiten nur bei langer, relevanter Erfahrung. Folio zielt auf eine Seite mit echten Schriften.
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