Ratgeber · Score
ATS-Score: was 87 % und 100 % wirklich heißen
Der Folio-Score schätzt, ob ein Applicant-Tracking-System deinen Lebenslauf lesen kann. Er bewertet nicht, ob du die Stelle verdienst. 100 % heißt: Kontakt, Abschnitte, Daten und passende Wörter sind da. 70 % heißt oft: Zweispalter, Scan oder fehlende Überschriften – der Recruiter sieht im System Lücken.
Acht Kriterien
Kontakt
Name, E-Mail, Telefon, Ort stehen im Text – nicht nur im Kopf.
Layout
Eine Spalte. Tabellen, Textboxen und Zweispalter ziehen den Score runter.
Überschriften
Berufserfahrung, Ausbildung, Kenntnisse – keine Fantasietitel.
Daten
MM/YYYY oder Jahre, die Parser als Zeitraum lesen.
Verben
Stichpunkte beginnen mit Tätigkeiten, nicht mit weichem Fließtext.
Kenntnisse
Wörter, die zur Stelle passen, als Text – nicht als Grafik.
Länge
Genug Substanz, nicht drei Seiten Kleingedrucktes.
Keywords
Begriffe aus der Stellenanzeige, wo sie zu deiner Erfahrung gehören.
Re-Upload
Derselbe Text, dieselbe Stellenanzeige, derselbe Score. Wenn ein „optimiertes“ PDF plötzlich wieder 87 % zeigt, hat der Export oft Grafik statt Text oder das Layout gebrochen. Folio schreibt Harvard so, dass der Re-Upload denselben Wert halten soll. Aufbau-Regeln stehen im ATS-Guide.
Häufige Fragen
Heißt 100 %, dass ich den Job bekomme?
Nein. 100 % heißt: Parser können Kontakt, Abschnitte, Daten und passende Keywords lesen. Ob du geeignet bist, entscheidet der Mensch.
Warum ändert sich der Score, wenn ich dasselbe PDF nochmal lade?
Bei Folio soll er das nicht. Derselbe Text, dieselbe Stelle, derselbe Score. Weicht er ab, ist oft ein Scan oder ein Design-PDF ohne echten Text die Ursache.
Ab welchem Score lohnt Umschreiben?
Unter 90 % fehlen meist Layout, Daten oder Keywords. Ab 90 % sind es oft Feinschliffe. Der kostenlose Score zeigt dir die Stellen, bevor du 9,90 € ausgibst.
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